© José Manuel Guerrero · Fotografía propia · © Todos los derechos reservadosKörperliche Vorbereitung
Der Camino verlangt keine außergewöhnliche Fitness, aber schon, mehrere Tage hintereinander zwischen 20 und 25 km pro Tag zu gehen, oft mit Höhenunterschied und mit dem Rucksack auf dem Rücken. Wer sich rechtzeitig vorbereitet, vermeidet Blasen, Verletzungen und Erschöpfung und kann die Landschaft genießen, statt sich durch sie zu quälen.
Aktualisiert am 12. August 2026
Plane sechs bis acht Wochen ein, um schrittweise zu trainieren. Beginne mit Wanderungen von fünf oder sechs Kilometern und steigere dich, bis du in den letzten Wochen lange Touren von zwanzig oder fünfundzwanzig Kilometern machst, die den echten Etappen ähneln.
Beständigkeit zählt mehr als Intensität: Es ist besser, drei- oder viermal pro Woche zu gehen, als eine einzige riesige Anstrengung zu unternehmen und erschöpft am Start anzukommen.
Geh mit dem Rucksack wandern, den du tragen wirst, mit ähnlichem Gewicht beladen, und mit denselben Schuhen und Socken wie auf dem Camino: So entdeckst du Scheuerstellen und Beschwerden früh genug, um sie zu beheben.
Baue Anstiege und Abstiege in dein Training ein, vor allem wenn du den Primitivo, den Norte oder die Pyrenäen gehst: Bergab strengt die Knie genauso an wie bergauf, wenn nicht mehr. Trekkingstöcke helfen sehr.
Härte deine Füße mit den Wanderungen ab und probiere verschiedene Socken und Anti-Scheuer-Cremes aus. Gewöhne dich daran, regelmäßig zu trinken und unterwegs etwas zu essen, damit dir nicht die Energie ausgeht.
In der Woche davor drossle das Tempo, um erholt anzukommen: dehne dich, schlafe gut und mach keine Anstrengungen in letzter Minute. Auf den Körper zu hören und rechtzeitig zu rasten verhindert die meisten Verletzungen.
Die Herbergen und Unterkünfte auf den beliebtesten Etappen (Sarria, O Cebreiro, die letzten 100 km) sind schnell ausgebucht, besonders im Sommer und im Heiligen Jahr. Buche rechtzeitig, um dir einen Platz zum besten Preis zu sichern.
Häufige Fragen
Ideal sind sechs bis acht Wochen vorher, wobei du die Distanz nach und nach steigerst. Wenn du schon in guter Form bist, brauchst du weniger; wenn du sonst nicht viel gehst, gilt: je früher, desto besser.
Man kann, aber wahrscheinlich hast du in den ersten Tagen zu leiden: Blasen, Muskelkater und Erschöpfung sind ohne Vorbereitung üblich. Ein paar Wochen mit ansteigenden Wanderungen verändern das Erlebnis vollständig.
Sehr, vor allem bei Abstiegen und auf Bergrouten. Sie verteilen die Anstrengung, entlasten die Knie und geben Stabilität. Es lohnt sich, sich während des Trainings an sie zu gewöhnen.